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Collaborative Company – Orte an denen man gerne arbeiten möchte

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Ich bin mit vielen Menschen einer Meinung, die ich in den letzten Monaten gehört oder gelesen habe: Wir leben in einer spannenden Zeit. Als ich mich 2014 für ein Leben fernab des klassischen Angestelltenverhältnisses entschieden habe, war das für mich noch nicht so klar sichtbar.

Besonders die Veränderungen in den Unternehmen bezogen auf Mitarbeiterbindung und Flexibilität klangen vor zwei Jahren noch wie urban legends, die sich aus siebter Hand verbreiteten. Ich kenn jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt, der in einem völlig coolen Unternehmen arbeitet. Der kann im Sommer auch in den Park und mit Laptop auf dem Bauch in der Sonne arbeiten und die haben ein eigenes Fitness-Studio, zweimal in der Woche kommt der Masseur und es gibt einen Sternekoch, der die Kantine betreibt. Außerdem bekommt man viel Anerkennung und Feedback und die eigenen Ideen werden ernstgenommen. Hinzu kam, dass es in diesen märchenhaften Firmen auch noch eine so freundliches Mitarbeitermiteinander gab, dass im Prinzip Jeder Jeden lieb hat und es keine typischen Konflikte oder Antipathien zu geben schien, die ich aus allen meinen bisherigen Berufserfahrungen (sei es bei einem Unternehmen mit mehreren tausend Mitarbeitern oder einem mit 35) kannte. Weil man halt drauf achtet, dass – wie mein Steuerberater so treffend zu sagen pflegt – die Nasen zusammenpassen. Das klang alles zu schön, um wahr zu sein.

Besonders in den ersten Monaten meiner Selbständigkeit, wenn ich mit Freunden zusammensaß, die von den Firmen erzählten, in denen sie arbeiten, dachte ich insgeheim, „Wat bin ich froh, dat ich nicht da arbeite.“

Heute bin ich immer noch froh, dass ich meine eigene Chefin bin und völlig autark Entscheidungen treffen kann, aber ich habe zwischenzeitlich auch einige Unternehmen kennengelernt, die ich wirklich spannend finde und bei denen der Playground nicht bloße Fassade ist, sondern gelebt wird.

In dieses Bild des Wandels passt auch mein Engagement von der Firma VEDA für die Personal Süd Messe in Stuttgart. VEDA ist nicht nur eine Firma die Software entwickelt, die den unternehmerischen Alltag erleichtern soll und eine Lösung für etwas bietet wofür man sonst mehrere miteinander verknüpfen musste, sondern sie haben auch verstanden – was ich sehr cool finde – dass es nicht ausreicht Firmen eine Software zu entwerfen und zu installieren, sondern, dass eine solche Veränderung auch mit einem Wechsel der „Lebensweise“ des Unternehmens einhergehen muss. Was braucht es also für den reibungslosen Start in die Zukunft: Klar die Software aber auch eine Beratung, wie man das ganze nachhaltig und für alle transparent und verständlich im Unternehmen implementiert. Beides bietet VEDA und die Kombi macht für mich sehr viel Sinn.

Was war meine Aufgabe: VEDA lud ein, einen Check des eigenen Unternehmens zu machen, wo es noch Baustellen auf dem Weg zum Kollaborativen Unternehmen gibt. Denn einig sind sich alle, dass bei den meisten Firmen die Kollaborative Struktur, die produktivere, kreativerer und profitablere Variante ist. Während Philipp Drüssler von VEDA Fragen stellte, habe ich eine Sketchnote für das Unternehmen gezeichnet und mit einem kleinen Baukran symbolisiert, wo Bedarf festgestellt wurde.

Der Stand von VEDA war wirklich der schönste und coolste Messestand an dem ich je war. Mit Sofa-Wohnzimmerecke inklusive Teppich und Lampen, Bürobereich und Kaffeebar mit wirklich guten Cappuccino und Cantuccini. Das Messe-Team war super nett und so hat es viel Spaß gemacht. Um 9 Uhr ging es los und so habe ich von 9 bis zum Ende eine Sketchnote nach der nächsten zu Papier gebracht.

Oben seht Ihr übrigens, die Sketchnote, die ich im Vorfeld für VEDA gezeichnet habe und die überall am Stand präsent war. Das bauchpinselt natürlich mein Sketchnoter-Ego :)

Da die Sketchnotes auch bei den Besuchern sehr gut angekommen sind, werde ich auch bei der Zukunft Personal im Oktober wieder für VEDA zum Stift greifen. Ich freu mich schon drauf.

Soundtrack – Agnes Obel

Manchmal höre ich irgendwo Musik und bin sofort geflasht. Dann muss ich so schnell wie möglich wissen, wer das ist. So geschehen auf der re:publica, als ich zu früh zur ersten Session in einem Raum saß und die Tontechniker gerade zwecks Soundcheck ein wenig Musik spielten.

Agnes Obel – war die Antwort auf meine Frage: WER IST DAS?? DAS IST GROSSARTIG. und zurück zu Hause habe ich sofort die beiden Alben der jungen Dänin erworben. Sehr entspannt, sehr chillig und genau das richtige für einen sonnigen Sonntag während man die nackten Füße ins warme Gras streckt und es sich gut gehen lässt.

Wenn Ihr mögt: Einfach mal anhören

Das CCCamp in Hamburg zum Zweiten

cccamp_sketchnote_16„Wie schade, das war’s schon wieder,“ dachte ich, als das zweite Corporate Culture Barcamp in Hamburg zu Ende ging und alle in große Verabschiedungsszenen ausbrachen. Es waren so kurzweilige und spannende eineinhalb Tage, dass die Zeit wie im Flug vergangen ist.

Mal wieder zeigt es sich, dass die partizipativen Formate nix ohne gute Teilnehmende wären. Wenn die nun aktiv ihr Wissen, ihre Erfahrungen (im Guten wie im Schlechten) in die Schale werfen, wird dadurch der Fokus eines Barcamps ganz klar beeinflusst. Waren im letzten Jahr Recruiting, Employer Branding und Schlagworte wie Lean, Agile und Scrum, wenn überhaupt, nur ganz am Rand oder in den Kaffeepausen Thema, waren sie in diesem Jahr deutlich in den Mittelpunkt gerückt. Ich sammel jetzt schon wieder fleissig Worte für meine Jahreszusammenfassung. Ein deutlicher Fokus scheint wirklich auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu rutschen. Und wie ich gesehen habe, nicht nur auf dem Papier sondern auch im gelebten unternehmerischen Alltag.

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Gelebte Werte ist daher das nächste Schlagwort auf das ich im Moment auf den verschiedenstenen Veranstaltungen oder Sessions stosse. Aber auch Kolloborieren. Hierarchien sind da auf jeden Fall ein Wort und in einer Zeit wo nicht nur Personalentwickler, sondern auch Unternehmer Frederic Lalouxs Reinventing Organisations lesen, wo Holocracy auf einmal nicht nur eine fixe Idee zu sein scheint und die Kombination von volatil, agil und Unternehmen kein Problem mehr darzustellen scheint, ist ein Barcamp zum Thema Unternehmenskultur und Werte ein um so faszinierenderes Ereignis.

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Auch in diesem Jahr wurde ich nicht enttäuscht und liebe meine Rolle als stille Beobachterin, die wie ein Schwamm alles aufsaugen kann und dann zu Papier bringt, was ich wahrnehme, höre und sehe. Ich habe einfach den besten Job der Welt :)

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Dieses Jahr waren auch einige Teilnehmende auf Sessions vorbereitet und hatten schon Materialien mitgebracht, nicht wissend ob ihr Vorschlag ausgewählt wird. Das fand ich bemerkenswert auf eine beeindruckte Art und Weise.

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Was ich gelernt habe:

  • Barcamps zu konkreten Themen sind eine feine Sache. Geballte Kompetenz und vielseitiges Wissen – zwei Tage lang – großartig.
  • Vernetztes Wissen und Perspektivenwechsel tut jedem Thema und vielen Menschen richtig gut.
  • Der Anteil englischer Worte in ansonsten deutschgebauten Sätzen ist ordentlich gestiegen, was drollig klingt. Ich bin mal gespannt wohin da die Reise geht. Zum Beispiel das Einstellen von Mitarbeitern wird inzwischen als Onboarding bezeichnet (Entlassen=Offboarding). Ich habe verstanden, dass da noch mehr zu gehört, aber trotzdem fand ich es bemerkenswert.
  • Fehler scheinen nicht mehr tot geschwiegen zu werden – ich steh nämlich auf eine gute Fehlerkultur und musste bislang feststellen, dass es damit in vielen Unternehmen eher mau aussieht
  • Es gibt Worte, da wird man schwer eine gemeinsame Definition finden: Werte, Unternehmenskultur,… Die Diskussion über die Definitionen birgt aber eine grobe Ahnung über das abgedeckte Spektrum hinter den Begriffen inklusive des darin enthaltenen Konfliktpotentials.
  • Eine Session ist genug für ein ordentliches protokollierendes Graphic Recording. Diesmal war es viel weniger stressig für mich, weil ich, bis auf einmal, immer im gleichen Raum war und nicht parallel zwei oder drei Sessions zu Papier bringen wollte.
  • Die Teilnehmer waren alle wohlwollend und obwohl teilweise sehr unterschiedliche Meinungen aufeinander geprallt sind, gab es keine aggressiven Konflikte sondern nur lebhafte Diskussionen. Das Format Barcamp hat eine eigene Gruppendynamik, die das, wie ich finde, gut steuert.

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Mir hat es wieder viel Spaß gemacht. Die Räume in der GLS Bank über den Dächern von Hamburg, mit Bienenstock auf der großen Dachterasse und Blick bis zur Elbphilharmonie waren sensationell und die große Teilnehmerschar (über 50) war abwechslungsreich und kreativ. Inspirierende Menschen mit coolen Firmennamen (Wollmilchsau GmbH oder Mindlounge) trafen Menschen von großen Unternehmen (Lufthansa, Axa, ÖTMV) und es wurde auf Augenhöhe, offen und sehr engagiert ausgetauscht. Ich freu mich jetzt schon aufs nächste Jahr.

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Wenn Ihr mehr erfahren wollt, oder nächstes Jahr selbst dabei sein möchtet: Hier der Link zum Camp.

Das Leben ist zu kurz für schlechte Lektüre – eine Eloge auf die HOHE LUFT

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Ich lese gerne und wann immer es die Zeit und der Füllstand meines Kopfes zulassen und ich liebe schön gemachte Publikationen. Dabei habe ich so manchen Trend mitgemacht und bei anderen musste ich passen, weil ich da einfach nicht zur Zielgruppe gehöre. Manchmal bekomme ich einen Rappel und krame Klassiker raus (zuletzt Dumas Drei Musketiere YEAH) aber meistens fehlt mir die Zeit einen anspruchsvollen Roman am Stück zu lesen.

Da ich, wie gesagt, trotzdem gerne lese, schaffen Zeitschriften und Magazine da Abhilfe. Bedingt durch meine Tätigkeit verbringe ich nämlich viel Zeit auf Bahnhöfen und mein liebster Ort dort ist immer das Zeitschriftengeschäft. Besonders auf großen Bahnhöfen hat es was vom Betreten einer eigenen neuen Welt und man entdeckt unzählige bis dato unbekannte Mainstream-Veröffentlichungen aber auch Nischenprodukte, Fachmagazine für Orchideenfächer und und und. Inzwischen haben sich für mich dabei viele Nieten gezeigt: Es gibt eine Flut von, meiner Meinung nach, sprachlich lieblos heruntergeschriebenen, typografisch langweilig gesetzten und inhaltsleeren Verschwendungen von Ressourcen und Zeit. Aber es gibt auch ab und an diese Kleinode, die sofort einen wunderbaren Prozess aus Vernetztem Wissen und Inspiration, Wissbegierförderung und kribbeligem Denkstart in Gang setzen, dabei noch visuell ansprechend gemacht und rundherum gelungen sind. Solche Funde sind für mich vergleichbar mit dem Glücksfall, dass das Album eines Musikers, den man mag insgesamt großartig ist, ohne die ein zwei Stücke, die man eigentlich immer überskippen möchte.

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Ähnlich wie Menschen, teile ich auch Zeitschriften daher in zwei Lager: Die mit denen man Zeit verbringen möchte, weil es unterhaltsam, inspirierend, authentisch und sympathisch ist und vor allem weil es nie langweilig wird und eben die anderen. Wenige Glücksfälle fallen in alle erstgenannten Kategorien und die sollte man versuchen, um sich zu haben – was natürlich vor allem auf die Menschen zutrifft, aber auch bei der Lektüre enorm bereichernd sein kann.

Die HOHE LUFT ist nun die magazingewordene Variante des Besten aus den Bereichen: Spannende Themen, Denkanstösse, Inspiration und unterhaltsame Wissensfüller. Sie kombiniert historisch Interessantes aus der Welt des Denkens mit tagesaktuellen Themen. Dazu ist sie noch sprachlich so gut, dass ich manche Sätze nur um des Satzbaus und der verwendeten Worte willen mehr als einmal lese und denke: Deutsch müsste man können.

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Manchmal habe ich den Eindruck, die Redaktion liest zu 90% Bücher, die ich auch lesen würde, wenn ich erstens mehr Zeit hätte und zweitens – was entscheidender ist – überhaupt wüsste, dass es sie gibt und packt ihre Quintessenz so zusammen, dass es konsumentenfreundlich meine Synapsen aus dem Winterschlaf holt und in eine andere Atmosphäre schiesst. Ihr merkt: Ich liebe diese Zeitschrift und kann immer kaum abwarten, bis das nächste Heft erscheint.

Das ist übrigens erst wieder im Mai der Fall aber bis dahin bekommt Ihr sicherlich noch die Gelegenheit das aktuelle Heft zu ergattern. Eine ernst gemeinte Empfehlung!

 

Pechakucha Night in Göttingen und ich durfte das Poster gestalten

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Pechakucha ist ein Format, dass mir sehr entgegen kommt. Im Rahmen meiner früheren Tätigkeit habe ich gefühlte tausend PPT- Präsentationen über mich ergehen lassen müssen. Einer Folter gleich kommend wurden dort 12 Punkt Times New Roman Bleiwüsten mit den vom Programm vorgegebenen Formatvorlagen kombiniert und das ganze wurde dann im schlimmsten Fall, zur Wand gedreht 1:1 vorgelesen. Ich merke wie ich allein beim Schreiben darüber müde werde.

Pechakucha ist anders und wenn es gut gemacht ist, ist es einfach nur toll. 20 Folien jeweils 20 Sekunden = 6 Minuten und 40 Sekunden. Die – selbst im Falle, dass es schlecht ist – endlich sind. Ist der Vortragende im Flow und hat ein Händchen für gute Bilder ist es ein Augen- und Ohrenschmaus und macht einfach Spaß.

Ich freu mich jedenfalls, dass ich für die nächste Pechakucha-Night in Göttingen nicht nur das Plakat gestalten durfte sondern auch vor Ort sein kann, denn es ist mein Geburtstag und das ist eine super Koinzidenz. Wenn Ihr Interesse habt, schaut doch mal auf der Facebook Seite nach. Da findet Ihr dann auch zukünftig die Termine der nächsten Nächte des unterhaltsamen Vortrags.

Sketchnotelovers bei der zehnten re:publica

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Nachdem ich ja im letzten Jahr wirklich begeistert über die Qualität der Talks und die Riesenmenge an Wissensgewinn war, die ich nach drei Tagen umzingelt von kreativen, intelligenten und umtriebigen Geistern erfahren habe, werde ich auch in diesem Jahr wieder an der re:publica teilnehmen. Ich freu mich schon sehr und bin gespannt, was ich diesmal wieder alles lernen, hören, sehen und erleben werde.

Positiver Nebeneffekt: Die Hamburger Vizthinker machen ja wieder den Input zum Thema Sketchnotes und da das Ganze in Berlin stattfindet, werden sich zumindest Teile der Vizthink Organisatoren endlich mal wieder persönlich treffen. Juchu & das Leben ist schön.

BVMW Wolfgang Bachler und das Cobraprinzip – oder was Führungskräfte von einer Anti-Terroreinheit lernen können

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Der BVMW Niedersachsen bietet Abwechslung, wenn es um die Vorträge bei den alle zwei Monate stattfindenden Business Meetings geht. Seit ich dabei bin, gab es bereits das Thema Respekt, Meisterlich Führen und nun den ehemaligen Leiter einer Anti-Terroreinheit aus Österreich, Wolfgang Bachler, der die Prinzipien, die er bei Geiselnahmen und anderen brisanten Einsätzen verwendet hat, kurzerhand auf die Führung eines Unternehmens übertragen hat und nun mit dem Coba-Prinzip in eine handliche Form gebaut hat.

Das Thema Führen ist in meinem Job allgegenwärtig. Manchmal subtil oder als ein Thema von vielen, manchmal, so wie hier, sehr offensichtlich und Augenmerk Nr. 1. Dabei ist mir aufgefallen, dass es eine deutliche Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis gibt. Ähnlich wie bei Projektmanagement – wo es viele wunderbare Modelle und Strukturvorgaben gibt, aber es viele Firmen in der Realität nicht schaffen, genügend Zeit aufzubringen, um die Theorie umzusetzen und so bleibt man bei den altbewährten, tlw. sogar langatmigeren Varianten, weil man es nicht schafft tabula rasa zu machen und nochmal neu anzufangen. Gleiches beobachte ich beim Thema Führung: alle Firmen wollen was für ihre Mitarbeiter tun, wollen ein guter Arbeitgeber sein etc. Wenn es dann aber um die Umsetzung geht, werden keine Mittel zur Verfügung gestellt. Und mit Mitteln meine ich sowohl Geld als auch vor allem Zeit.

Wenn man sich die Ideale von guter Führung anschaut, wäre man dann nicht selbst gerne bei einer solchen Chefin oder einem solchen Chef angestellt? Ich bin im Moment so glücklich meine eigene Herrin zu sein, dass ich mir die Frage nicht mal rhetorisch stelle, aber generell sollte man sich überlegen, wie man Deutschland, das ja zu einem großen teil ein Land der Dienstleister und Denker ist, zu einer interessanteren Führungsphilosophie verhelfen kann.

Design Thinking Workshop auf der Hannover Messe

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Mein Interesse an dem Thema Design Thinking ist viel älter, als mein Wissen, dass es Design Thinking als Begriff und feststehenden Ansatz überhaupt gibt.

Wenn man im kreativen Umfeld tätig ist, fragt man sich wahrscheinlich automatisch: Wie kommt es eigentlich zu einer Idee und gibt es irgendwas, das ich tun kann, um das ganze aktiv zu fördern? Also habe ich vor vielen Jahren angefangen, alle mehr oder weniger hilfreichen und schlauen Bücher zum Thema Ideenfindung, Kreativitätssteigerung und Innovationsförderung zu verschlingen. Schliesslich verdiene ich mein Geld damit, schnell Ideen zu haben um diese dann in Logos zu packen oder die passende Zeichnung zum Gehörten zu Papier zu bringen.

Angefangen hat es, dass ich mich mit Brainstorming beschäftigt habe, dann kamen Mindmaps dazu und bereits im Studium habe ich angefangen kleine Symbole für häufig wiederkehrende Begriffe zu verwenden, anstatt das Wort immer auszuschreiben.

Design Thinking Sketchnote TanjaAls der Begriff Design Thinking immer häufiger in den unterschiedlichsten Kontexten auftauchte, war ich natürlich neugierig und dachte dann: o.k. das ist die Quintessenz aus fast allem was ich vorher gelesen und ausprobiert habe. Cool, jetzt hat das ganze Panoptikum des Wissens also einen Titel bekommen. Fortan war es dann noch einfacher an Informationen zu kommen und ich habe an diversen Workshops teilgenommen, sei es als Teilnehmerin oder als Graphic Recorderin, in denen Design Thinking angewendet wurde.

Ein wesentlicher Punkt der ganzen Idee ist es, das was im Kopf ist auch auf Papier zu bringen und ich bin fest davon überzeugt, dass Sketchnotes eine perfekte Methode sind um Gedachtes in Sichtbares zu transferieren.

Daher habe ich mir einen Workshop überlegt und mich bei der HannoverMesse beworben. Letztes Jahr war ich ja bereits dort als Graphic Recorderin unterwegs und fand sowohl das Publikum als auch die Workshops sehr interessant.

Hier also der Workshop Ankündigungstext:

Das Beste aus zwei Welten: Design Thinking & Sketchnotes

Design Thinking ist in aller Munde und scheint die Lösung von Innovationsblockaden in Unternehmen und Teams zu sein – auf dem Papier zumindest. Doch die beste Theorie hilft nur, wenn die praktische Anwendung gelingt und da hapert es oft am richtigen Werkzeug um kreative Gedankengänge und Ergebnisse nachhaltig und für alle verständlich festzuhalten. Abhilfe schafft hier die Technik der Sketchnotes, mit reduzierter Komplexität und individueller Bildsprache. Sketchnotes kann jeder Mensch lernen, der interessiert und bereit ist, sich auf das Visuelle einzulassen. Eine künstlerische Begabung ist – entgegen der üblichen Vermutung – nicht nötig.
Der Workshop bietet eine Mischung aus Theorie und Praxis: zunächst wird das Thema Design Thinking und einige gelungene Praxisbeispiele vorgestellt. Der praktische Teil im Anschluss erklärt und vermittelt Grundlagen der Methode der Sketchnotes, anhand derer Design Thinking gewinnbringend in die Praxis umgesetzt werden kann.

Vielleicht sehen wir uns ja am 29.04. in Hannover auf der Messe :)

Virtuelle Ausstellung mit Sketchnote

Virtual ExhibitionEine der interessantesten Dinge an meiner Tätigkeit ist die Vielfältigkeit der Themen, mit denen ich zu tun habe. Oben seht Ihr eine Mischung aus meiner Arbeit als Grafik Designerin (die Icons) und meinen Handgezeichneten Vorlieben. Die Kombi aus beiden Sachen ist sehr reizvoll gewesen zumal klar war, dass es eine Farbigkeit bei den Buttons geben sollte aber nicht bei der hinterlegten Sketchnote.  Da konnte ich mich typographisch dafür ein wenig austoben. Wer sich für Biodiversität, Biomasse und Erneuerbare Energien interessiert, findet hier den Link zur Ausstellung.

CCCamp zum Zweiten Mal

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Nach der tollen Veranstaltung 2015 gibt es auch in diesem Jahr wieder das CCCamp zum Thema Unternehmenskultur in Hamburg. Ich bin wieder dabei, nicht nur weil ich das Logo entworfen habe, sondern auch weil ich wieder als Graphic Recorderin dabei sein kann. Das freut mich sehr und da ich inzwischen Hamburg wirklich ins Herz geschlossen habe, freut es mich auch, dass es wieder in Hamburg stattfindet. Wer mehr erfahren will, dem sei wieder der Blog ans Herz gelegt. Den findet man hier, ebenso wie Impressionen vom letzten Barcamp. Ich freu mich drauf. Tickets gibt es ab heute!!!

SAP ruft aus dem Silicon Valley an und ein Schritt raus aus der Komfortzone führt nach Berlin

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Manchmal bin ich noch überrascht, dass ich tatsächlich mit etwas, dass ich sooo gerne mache, meinen Lebensunterhalt bestreite. Bei einer Veranstaltung, auf der ich Anfang des Jahres war, wurde in den Saal gefragt, wer von den Anwesenden denn wirklich 100%ig zufrieden mit seinem Job ist. ICH!!! Habe ich gedacht. Damit scheine ich zu einer kleinen Minderheit zu gehören. Warum ich liebe was ich tue? Das liegt zum einen daran, dass ich sehr vielseitig unterwegs bin und sowohl Graphic Recording, Sketchnotes und Visualisierungen bei Veranstaltungen mache, inzwischen einige Buchillustrationen auf meiner To-Do Liste habe, Grafik Design klassischer Art, aber eben auch Inhouse-Schulungen und freie Workshops. Ich reise herum und lerne spannende Menschen und interessante Themen kennen und es macht mir wahnsinnig viel Freude das kreative Selbstvertrauen von Menschen wieder zu wecken.

Anfang des Jahres war es auch, als ich eine Mail von SAP Palo Alto bekam und anschließend auch noch direkt einen Anruf und erstmal etwas ungläubig stutzte. Es gab später im Januar ein Treffen eines internationalen SAP Teams in Berlin und zweitägig den Wunsch nach einer Graphic Recorderin. Es ging natürlich um IT Themen und das ganze fand auch noch auf Englisch (Amerikanisches Englisch) statt. Gleich zwei Herausforderungen, denen ich mich stellen musste. Gesagt getan. Hinterher war ich so froh, dass ich mich getraut habe in zwei Bereichen einer Unsicherheit zu begegnen: Sprache und Inhalt. Danke auch nochmal an Josefin, die mich mit reichlich Informationen versorgt hat und die ganze Zeit zur Stelle war, für den Fall dass es irgendwelche Schwierigkeiten im Verständnis gab.

Für mich war es ein wichtiger Schritt raus aus meiner Komfortzone und als ich anschließend mit einem meiner besten Freunde, der in Berlin lebt, durch das quirlige und wirklich kreative Prenzlauerberg Viertel stromerte, konnte ich nicht widerstehen und habe mir einen Druck von dem coolen Label PRINTS EISENHERZ gekauft, dass meine gegenwärtige Situation bestens visualisierte.

Leider – aber auch verständlicherweise – musste ich eine lange Schweigepflichtserklärung unterschreiben und darf natürlich die Ergebnisse dieser internen Strategiesitzung hier nicht zeigen. Daher nur ein wenig Text und der Druck :)

 

Handlettering – Neuste Werke – 366 Tage Ein Wort am Tag

Auf Instagram poste ich jeden Tag ein neues Handlettering. Denn Übung macht ja bekanntlich den Meister. Ich habe mir für 366 Tage EIN WORT AM TAG verordnet. Ein Wort ist wirklich machbar und es ist eine wilde Mischung aus Worten, die mir gefallen, die ich bemerkenswert finde oder die sich irgendwie anders anbieten. Hier eine kleine Zwischenauswahl. Ich hatte zwischendurch eine kleine Schwäche für Schwarz weißes Lettering auf Kraftpapier und dann wieder weiß auf dunkelgrau.

DAA – Bildkartenset das hilft die beruflichen Kompetenzen von Flüchtlingen zu erfassen

Deckblatt DAAManchmal komme ich leider nicht ganz zeitnah dazu Ergebnisse meiner Arbeit zu zeigen. Ärgerlich ist es, wenn es ein Projekt ist, das einem wirklich am Herzen liegt. Daher werde ich jetzt nicht lange herumjammern, wie voll mein Terminkalender ist, denn das ist etwas positives, das ich nicht missen möchte, sondern zeige einfach mal, was ich so gemacht habe.

Christian Martin von der DAA trat Mitte 2015 mit einer Idee auf mich zu. Eine visuelle Darstellung der Tätigkeiten, Berufsfelder und Arbeitsgegenstände, die die meisten Berufe, die es in Deutschland gibt grob einordnen läßt. Gedacht war das Ganze als Hilfestellung für Flüchtlinge oder Neubürger, damit die ihre im Ursprungsland erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten auf den deutschen Arbeitsmarkt übertragen können. Inzwischen müssen neuangekommene Menschen bereits nach drei Monaten in den Arbeitsmarkt integriert werden. In Zeiten in denen selbst Hochschulabschlüsse aus anderen Ländern nicht immer zu einer Anerkennung führen, kann man sich vorstellen, dass es durchaus Schwierigkeiten geben kann, die Kenntnisse eines syrischen Autoschraubers auf den deutschen Markt zu übertragen. Vor der Übertragung steht aber erstmal das Herausfinden der Fähigkeiten, der Stärken und natürlich auch der Vorlieben.

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Ich hatte dann die Idee das als eine Art Kompetenz-Quartett zu gestalten. Als Karten, die man individuell zusammenstellen kann und dann neu kombinieren. Es gab ein Treffen mit knapp 20 Experten für Integration und Flüchtlinge und die Idee wurde diskutiert und beschlossen.

Das Projekt war herausfordernd und zeitintensiv, hat aber irre viel Spaß gemacht und das Team der DAA mit dem ich zusammengearbeitet habe, war sehr kompetent, engagiert und involviert. Mit dem Ergebnis sind wir alle sehr zufrieden und es wird schon vielfältig genutzt. Wenn jemand Interesse hat, einfach eine Mail an Christian Martin schicken, der hilft weiter, wie und zu welchen Bedingungen das Kartenset zu bekommen ist. Die Email von Christian Martin: Christian.Martin@daa.de

Handlettering Zitate – entspannende Typographie mit den Worten eines Erzbösewichts

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Übung macht den Meister, das ist wohl wahr und ich erlebe es am eigenen Leib. Im Moment bin ich von der Quantität vergangener Zeiten auf Qualität übergegangen und ich freu mich über die Ergebnisse, wie ein kleines Kind. Oben zu sehen Teil eins eines Zitats eines meiner liebsten Schurken der Literaturgeschichte Prof. James Moriarty. Da ich ein großer Fan der BBC Serie Sherlock bin, freue ich mich immer über Auftritte des großartigen Andrew Scott, der den Napoleon des Verbrechens brilliant in Szene setzt.

Neulich habe ich festgestellt, dass diese Letterings, die Etüden des Visualisierers sind. In Kürze fange ich mit Figurenskizzen an. Mal sehen.

Ernste Themen und schwierige Farben

Es gibt Bereiche des Lebens, die möchte man vielleicht lieber ausblenden. Leider geht das nicht immer und ich bin dankbar, dass es Menschen gibt, die anderen die Tatsache, dass Sterben nunmal zum Leben gehört so angenehm wie möglich machen. Besonders in Situationen, wo man weiß, dass das Ende unausweichlich nahe ist. Die Menschen in meinem Freundeskreis, die bereits mit einem Hospiz zu tun hatten, waren stets mit riesiger Dankbarkeit erfüllt, dass es solche Institutionen gibt.

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Ein alter Bekannter von mir, den ich aus ganz anderen beruflichen Kontexten kenne, bat mich nun, ob ich einen Flyer für das Palliativ- und Hospiznetz Hofgeismar e.V. machen könnte. Die Inhalte waren nicht das Problem, schon aber die Farbgebung des Hospizlogos, die auch im Flyer auftauchen sollte und das wirklich schwierige Logo, das sich das Palliativ-Netz Nordhessen überlegt hat, zudem das Hofgeismar gehört. Ich habe mein Bestes gegeben, aber manchmal kommt einem das Ausgangsmaterial etwas ins Gehege.

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Meiner Meinung nach eine absolut unterstützenswerte Einrichtung und ich habe sehr gerne für sie gearbeitet, insgeheim immer von der Hoffnung erfüllt, dass ich nie privat mit ihnen zutun haben werde.

Neues Jahr – neue Termine

webseite_pluralÖkoH_headerIch versuche einen Kalender hier einzubauen, aber die Technik und ich sind nicht immer wirklich best buddies. Also warte ich bis der hauseigene IT-Gott Zeit findet mir bei meinem kleinen Problem zu helfen.

Daher auf altbewährte Art und Weise: Hier ein Link zu einer, wie ich finde sehr coolen Veranstaltung in Hannover. Ich bin zunächst als klassische Besucherin bzw. Teilnehmerin für dieses Event entbrannt bin nun aber auch offiziell für die visuelle Dokumentation gebucht. Programm wie Sprecher*innen versprechen einen spannenden Tag, der sich mal wieder mit den momentan allgegenwärtigen Themen Life-Work-Balance oder Life-Work-Romance beschäftigen.

Falls Interesse besteht. Es sind auch kurzfristig noch Plätze frei. Hier der Link: http://plural-hannover.de/arbeit-isst-leben/programm/

Ein Luchs für Franziska Aeschlimann

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Ich neige dazu etwas zu schnell zu sprechen. Wahrscheinlich liegt das daran weil ich immer denke, ich hätte viel zu sagen :) Na ja irgendwie rede ich ja auch gerne, sonst wäre ich sicherlich nicht Dozentin geworden. Aber hin und wieder sagt man mir, dass ein Tick langsamer nicht gleich schlechter wäre.

Wie der Zufall es so will, habe ich eigentlich bis lang nur Aufträge gehabt, wo Produkt und Mensch dahinter gleichermaßen interessant waren. So auch im Fall von Franziska Aeschlimann, die ihres Zeichens Schauspielerin ist und neben einer Systemischen Ausbildung, durch ihre Schauspielausbildung, natürlich Expertin für Sprechen und Stimme ist. Was ich alles alleine bei unseren Treffen bezüglich ihrer Visitenkarte und ihres Flyers gelernt habe! Wahnsinn. Es reicht aber auch einfach ihr zuzuhören, weil – mein Gott – diese Frau kann wirklich sprechen. Und ihre Stimme ist wie ein kleines flauschiges Kissen, das sich in mein Ohr kuschelt.

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Sie hatte sehr konkrete Vorstellungen, was Maße und Farben ihrer gedruckten Alter Egos betraf und auch was wohin soll und es musste ein Luchs sein. Also habe ich versucht all ihre Wünsche gemäß den Vorgaben umzusetzen und konnte bei den Fonts helfen und auch bei dem Satz der Zitate. Darüberhinaus war es eine tolle Arbeitsatmosphäre denn Franziska ist ein unglaublich sympathischer Mensch. Wenn ich doch noch zur Vortragsrednerin mutiere, dann werde ich sicherlich einen Workshop bei ihr absolvieren. Im Moment sind wir dabei ihre Webseite an den Start zu bringen. Ich zeige dann auch hier die Ergebnisse.

Die Schlagworte des Jahres 2015 für mich

Neue Arbeit Experimente

Dieses Jahr hatte ich viele Aufträge in der Wirtschaft aber auch viele Events, die rein dem Geist des Miteinander etwas zu entwickeln dienten. Das ist interessant, weil im Kern drei Dinge immer wieder zu finden waren, egal ob es Wirtschaftsbosse, Wissenschaftler, Verbandspräsidenten, Personaler, Social Entrepreneurs oder Kreativewirtschaftler waren, denen ich zugehört habe und auch egal ob sie älter, jünger, männlich oder weiblich, Traditionalisten oder Pioniere waren.

Es ging dieses Jahr immer wieder um

KREATIVITäT – o.k. da bin ich eh hellhörig, aber immer wieder wurde darauf hingewiesen, wie wichtig sie ist und wie selten sie aktiv gefördert wird. TRAUT EUCH! Kreativität ist so vielfältig und in allen Bereichen zu finden – o.k. bis auf … Nein sag ich nicht – nicht noch am Jahresende in Fettnäpfchen treten :)

NEUE ARBEITSFORMEN bzw. NEUE FüHRUNGSSTILE – mehr Freiheiten, mehr Mitarbeiterfürsorge, mehr Führungskompetenz, Unternehmenskultur als gelebtes Gut und wie kann man seine Leben besser und zufriedener gestalten, denn Arbeitszeit ist Lebenszeit. Was ich manchmal so aus den Unternehmen mitbekomme in denen ich Inhouse-Schulungen gebe, lässt mich sprachlos vor Begeisterung denken: Cool – so kann das auch sein! Sehr vielversprechend.

EXPERIMENTE – dazu passt mein Lieblingszitat von Goethe: Erfolg hat drei Buchstaben TUN. Tatsächlich habe ich in meiner bisherigen beruflichen Karriere auch oft verzweifelt in Bereichen gearbeitet, wo die Diskussion der Weg zum Ziel war. Für jemanden der so ungeduldig ist, wie ich, war das oft Folter ähnlich. Viel lieber hätte ich einfach gemacht, aber manchmal führt dieser engagierte Aktionismus vielleicht tatsächlich in die falsche Richtung. Ich habe gelernt, bin geduldiger, aber finde immernoch, dass oft ein schlichtes Ausprobieren förderlicher ist als alle erdachten Worst-Case-Szenarios.

Das finde ich sehr bezeichnend und bin begeistert in was für einer spannenden Zeit wir leben. Eine Zeit in der viele Veränderungen in kürzester Zeit auf uns zu kommen und auf einige freue ich mich schon sehr. Und hier nur ein paar der Stimmen, die ich meine:

Beginnend mit Nicole Fehr von Rolls Royce, die meinte man muss aus seiner Komfortzone raus und auch mal Mut haben was zu riskieren über Holm Friebe, der auf der diesjährigen re:publica sagte WISSEN IS OVER aber Kreativität ist in. Prof. Dr. Ulf Matthiesen vom Institut für Europäische Ethnologie der über Raumpioniere sprach und dringend appelierte mehr Experimente zu wagen und nicht immer nur zu reden. Reinhard K. Sprenger der darauf hinwies dass Kreativität so enorm wichtig ist und nicht gleichzusetzen sei mit Innovation. Bis hin zu Ragnar Willer, der meinte der Mensch ist dank vernetztem Wissens den Maschinen überlegen unterschätzt sich aber gerne. David Kelley, der für mich den wahnsinnig wichtigen Gedanken prägte, dass man das kreative Selbstvertrauen der Menschen wieder stärken muss, da sie oftmals durch Fremdbeurteilung jegliches Selbstvertrauen auf diesem Gebiet verloren haben. Sie alle und noch mehr haben für mich die drei Bereiche festgezurrt.

Ich freue mich wirklich das nächste Jahr und auch darauf welche Worte sich dann herauskristallisieren.

Graphic Recording Barcamp Unternehmenskultur

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Ich mag offene Formate und dynamische Gruppenaktionen. Ich mag Partizipation und die Idee, Informationen und Wissen zu teilen. Wenn dann das Wissen noch interessant ist und die Menschen mit dem Wissen spannend, ist ein cooles Event vorprogrammiert. Vor einiger Zeit habe ich ja bereits berichtet, dass ich das Logo für das CCCamp – das Corporate Culture Camp gestaltet habe. Nun fand Anfang November eben dieses Barcamp statt und es war inspirierend und wirklich interessant.

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Abgesehen davon dass es mein erster Hamburg Besuch im Erwachsenenalter war, war ich zwei Tage lang umgeben von neugierigen und offenen Menschen, die alle aktiv mitgemacht haben. Die üblichen Seminarleichen – verdonnert von Chef oder Chefin – fehlten völlig. Mir hat es Spaß gemacht und das obwohl ich alter Gerechtigkeitsfanatiker zwei Sessions, die parallel stattfanden gleichzeitig gezeichnet habe. Dementsprechend wurde es teilweise etwas hektisch, ich bin mit den Ergebnissen (die noch krummer sind als gewöhnlich :) nicht ganz zufrieden und ich musste alle Pausen nutzen um die Recordings zu Kolorieren und zu ergänzen. Am Ende war ich ganz schön fertig und zwei habe ich auch nicht mehr geschafft. Verzeih mir bitte Felicitas ;/

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Nächstes Jahr findet das nächste Barcamp statt und ich bin gerne wieder dabei. Wenn Ihr Interesse habt: Hier nochmal der Link zum begleitenden Blog. Dot findet man auch Impressionen.

Sketchnote Protokoll Forum Führung BVMW

BVMW Forum Führung 1Eigentlich arbeite ich ja jetzt immer für den BVMW Niedersachsen, aber ausnahmsweise war es der Gesamt BVMW der zum Forum Führung nach Hannover lud, wo Reinhard K Sprenger, der populäre Coach und Management-Buchautor einen dreistündigen Input zum Thema Meisterhaft führen bot. Mario Ohoven sprach die Eröffnungsworte und viele Führungskräfte aus KMU und größeren Unternehmen fanden sich im VGH Gebäude in Hannover ein.

VGH

Da Herr Sprenger – natürlich – geübt, wortreich und bildhaft sprach – viele wunderbare Zitate aus dem Fußball brachte und auch ansonsten sehr eloquent die Zeit füllte, hatte ich meine liebe Not alles auf zwei Seiten runter zu brechen. Ich hätte alleine ein Blatt nur mit Fußballerzitaten füllen können :) Mein Liebling:

lustvoll

Leider habe ich mir nicht notiert wer es gesagt hat und im Netz keinen Hinweis gefunden.

Hier noch Seite 2.

BVMW Forum Führung 2

Freier Workshop Flipcharts und Visualisierung

EingangDer erste Workshop im Park Inn in Göttingen hat im Oktober stattgefunden und es war wirklich super. Engagierte Teilnehmende mit viel Neugier und Tatkraft kamen teilweise von weiter weg um sich einen Tag lang ganz ihrer Kreativität und dem Mehrwert von Flipcharts und Visualisierungen hinzugeben. Nach der anfänglichen Scheu, die in allen Workshops gleich ist und gerne mit Sätzen wie: „Ich bin Zeichnenlegastheniker!“ – „Ich kann aber gar nicht malen – wirklich!“ oder „Bei mir erkennt man nicht mal ein Strichmännchen!“ einhergingen. Diesmal hatte ich mir vorgenommen, ich mache ganz viele Fotos. Doch es kam anders.

raumWenn ich Workshops gebe, reise ich immer mit Koffer. Bücher, Handouts, Stifte, Papier, Übungsblätter, Notizbücher, Starter-Kit und diverses anderes muss man ja irgendwie in den Raum bekommen. Also packe ich immer am Abend vorher alles zusammen. Auch die Kamera. Dachte dann aber, dass es vielleicht nicht so gut ist, wenn die mit in den Koffer fliegt und was ist – sie hing zu Hause über der Stuhllehne und da blieb sie dann auch. Also gibt es nur ein paar wenige Aufnahmen mit dem Handy. Fakt ist aber, dass am Ende alle eine Flipchart erstellt haben und versicherten ihre Scheu vor der leeren weißen Wand überwunden zu haben.

soziale arbeit

Sketchnote Protokoll BNI

BNI_Treffen_191015_Rotmilan

Wenn man in der gleichen Stadt in der man vorher angestellt tätig war, auf einmal als Selbständige unterwegs ist, lernt man komplett neue Netzwerke kennen. Nachdem ich ja für den BVMW bereits eine Sketchnote gemacht hatte, sprach mich nun das BNI (Business Network International) an, ob ich ihr Treffen skizzieren könnte, wo es um das Vorstellen des BNI und seiner Idee geht.

Ich finde es ja spannend zu sehen, was es alles für Vernetzungsmöglichkeiten gibt und habe daher zugesagt. Das großartige an meiner jetzigen beruflichen Ausrichtung ist, dass ich wirklich interessante Leute neu treffe oder wieder treffe und inzwischen dadurch auch andere Facetten der Stadt kennenlerne, die ich vermeintlich schon seit über einem Jahrzehnt kenne.

Sketchnote Workshop Leibniz Uni Hannover

Start Flipchart

An dem ehrwürdigen Hauptgebäude der Uni Hannover bin ich schon mal vorbei gefahren. Drinnen war ich allerdings noch nicht, was sich als echtes Versäumnis herausgestellt hat. Der Lichthof ist wirklich sehenswert und es gibt einige spannende architektonische Elemente. Ausnahmsweise gibt es daher heute auch ein paar Fotos vom Ort der Geschehens.

Blick aus dem Raum LichthofPferd vor EingangGrund meines Besuchs war nämlich eigentlich ein 1,5 tägiger Workshop für Mitarbeiter der Uni zum Thema Sketchnotes. Es erwartete mich eine zauberhaft unkomplizierte Hilfskraft, nicht müde den Raum noch besser auszustatten, Papier zu besorgen und die Technik ans Laufen zu bringen und eine wunderbar motivierte, positive Teilnehmerinnen-Schar, die sehr schnell mit dem Sketchnote-Virus infiziert waren. Es macht so wahnsinnig viel Spaß alleine die Reaktionen der Anwesenden zu sehen, wenn sie auf einmal entdecken, dass sie jahrelang dem Irrglauben aufgelegen sind, dass sie nicht zeichnen können. Wie immer ist ja eines meiner Kernziele das kreative Selbstvertrauen zu stärken.  Und nur als kleinen Einblick, hier die Namensschilder :)

Namenschilder

Kultur machen! – Wandel bewirken?

Wenn man Geisteswissenschaften studiert, hat man schnell raus, dass Kultur in unserer Zeit einen etwas hintenan gestellten Stellenwert hat. Um so schöner ist es dann, wenn man mit Menschen zu tun hat, die voller Herzblut und Energie versuchen, den Mehrwert von Kultur sichtbar und spürbar zu machen. Und dass es den gibt, steht für mich natürlich ausser Frage.

Tanja_Wehr_04Da nach dem Studium einige meiner Freunde in der wissenschaftlichen Welt blieben, während ich meinen Weg in die Wirtschaft antrat, habe ich auf diesem Weg noch einiges an Kontakt zu den „alten“ Themen. Zwei meiner Freunde und einer davon besonders hat sich ein wenig auf das Thema Landesausstellungen spezialisiert und inzwischen maßgeblich an zweien mitgearbeitet. Das sind stets wirklich große aufwendige Projekte mit einem ganz besonderen Anspruch und einem ganz eigenen Flair. Letztes Jahr hat nun in Brandenburg die erste Landesausstellung stattgefunden und das Haus für Brandenburgisch-Preußischen Geschichte hat in Potsdam nun am 18.09. zur Abschlußveranstaltung geladen.

Tanja_Wehr_29

Tanja_Wehr_28Ich wurde gebucht das Graphic Recording zu machen und das hat mich wirklich sehr gefreut, denn das Thema ist mir vertraut und die Veranstaltung selbst war sehr spannend und anregend. Für mich auch eine Herausforderung, da ich nur begrenzten Platz hatte, aber das war in Ordnung. Es ging an dem Tag darum die Begriffe Kulturelle Identität und Regionale nachhaltige Entwicklung aus unterschiedlichsten Blickwinkeln zu betrachten und das war spannend und hat mir selbst auch viele neue Einsichten und Kenntnisse gebracht.

Tanja_Wehr_27Tanja_Wehr_30Es waren sehr viele Redner mit der unterschiedlichen Themen und pro Vortrag war eine viertel Kapa-Platte A1 vorgesehen. Ich habe 8 Stunden am Stück durchgezeichnet. Mit einer kleinen Pause gegen Ende wo mich der Ausstellungsleiter Dr. Kurt Winkler zu meiner Arbeit interviewt hat und ich die Ergebnisse vorstellen konnte. Aber es hat sich gelohnt und zudem wahnsinnig viel Spaß gemacht.

Anbei einige meiner Arbeiten von dem Tag und hier noch eine kleine Sketchnote, die ich nachträglich gemacht habe um meine ganz persönlichen Eindrücke der Veranstaltung festzuhalten.

Sketchnote Potsdam 09 15

 

 

Vizthink Meetup #1

vizthink_mitte_logo

Endlich ist es soweit. Ich weiß gar nicht seit wann ich neidisch nach Hamburg schaue, wo die Kreativen doch einfach in größerer Menge versammelt sind als hierzulande. Neidisch in erster Linie, weil dort die genialen Vizthink Meetups stattfinden. Völlig unkomplizierte Treffen von Menschen, die wie ich, gerne Papier und Stift in die Hand nehmen. Nun sind es Abendveranstaltungen und der Aufwand um für 3 Stunden mal eben nach Hamburg (inzwischen auch Berlin oder München) zu fahren, ist einfach zu groß. In Berlin habe ich einmal teilnehmen können, weil ich eh gerade da war, aber ansonsten… Also habe ich die Initiatoren letztes Jahr kontaktiert und gesagt, ich will das bei uns organisieren. Dieses Jahr auf der re:publica haben wir uns dann getroffen und geschaut, ob die Nasen zusammenpassen. Haben sie :)

Ein Vizthink-Team besteht immer aus drei Personen und so brauchte ich noch zwei Mitstreiter. Tanja Föhr aus Hannover kam mir natürlich in den Sinn, denn sie ist erstens eine sehr gute Sketchnoterin und Graphic Recorderin und zweitens in Hannover, was ja nah bei Göttingen liegt. Man weiß nun aber nie, ob das menschlich hinhaut, wenn man die Zeichnungen des anderen und seine Themen mag. Also haben wir telefoniert, uns in Hann Münden beim Inder getroffen und ich kann sagen, sie ist nicht nur begabt und professionell, sondern auch noch super sympathisch und interessant. Der dritte im Team ist Marcus Lemke, der seit vielen Jahren das Journaling und Urban Sketching für sich entdeckt hat und eine sehr beeindruckende Entwicklung hingelegt hat. So konnte es losgehen und nach einigen Wochen der Vorbereitung, geht nun Vizthink Mitte an den Start.

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Am 10.09. findet nun tatsächlich das erste Meetup in Göttingen statt. Ich freu mich schon riesig und kann gar nicht glauben, dass es jetzt los geht. Beim ersten Treffen wollen wir ein Show & Tell veranstalten und uns zeigen, was wir so machen, was uns gefällt und uns gegenseitig inspirieren.

Wer mehr wissen will. Hier ist der Link zur Vizthink Webseite, wo alle Informationen (Ort, Anmeldeformular) stehen.

Vielleicht sehen wir uns ja! Ich würde mich freuen.

Kreativ JACKPOT – Tag der Kultur- und Kreativwirtschaft

Als Kreativschaffende bin ich Teil eines großen Ganzen, das sich Kultur- und Kreativwirtschaft nennt. In vielen Bereichen ein wirtschaftliches Stiefkind, weil die Vorurteile oft genug bestehen, dass wir volkswirtschaftlich nicht so relevant sind wie Banken oder andere rentablerere Unternehmungen (fragt sich für wen rentabel aber das ist ein anderes Thema).

JACKPOT-OnlineflyerDas Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung hat sich daher nun etwas ausgedacht. Einen gemeinsamen Tag der offenen Tür aller Menschen, Agenturen, Organisationen … die unter dieser Flagge segeln. Was liegt also näher, als sich zu beteiligen.
Das Göttinger Kreativen-Netzwerk Stellwerk e.V. hat sich dafür mit der Gründungsberatung MOBIL der Beschäftigungsförderung Göttingen zusammengetan und wir haben einen bunten Abend organisiert zu dem alle herzlich eingeladen sind.

Es wird neben Mini-Workshops und Grillgut auch viel Raum für Kennenlernen und Austauschen geben. Wer also Zeit und Lust hat findet uns ab 17 Uhr in der Lotzestr. 22c. Vielleicht sehen wir uns ja. Ich würde mich freuen.

Sketchnotelovers bei der Sketchnotearmy

sketchnotearmy 1

Ich bin gerade ganz glücklich, denn meine Sketchnote zur re:publica wurde von Mike Rohde und Mauro Toselli auf der Seite der Sketchnotearmy gezeigt. Die Seite kenne ich schon sehr lange, hab aber – warum auch immer – ein wenig gezögert was dorthin zu schicken. Ich habe es dann schließlich doch gemacht und siehe da: Ich habe es geschafft.

Das freut mich natürlich sehr und diese Freude wollte ich hier gerne teilen.

Logo für Barcamp zum Thema UNTERNEHMENSKULTUR

Logo nebeneinander

Ich stelle immer wieder fest, es gibt Worte, die sind interessant, ja auch wohlklingend, aber wenn man sich erstmal ein wenig ausführlicher damit beschäftigt, ist nicht nur das Wort an sich schön, sondern die Inhalte, die dahinter liegen äußerst spannend. So wie bei dem Wort Unternehmenskultur. Das erste Mal etwas intensiver in Kontakt gekommen bin ich bei meinen Visualisierungen für ein Projekt zum Thema Corporate Social Responsibility und seitdem habe ich immer mal wieder für Menschen gearbeitet und gezeichnet, die sich mit Unternehmens- und Führungskultur, Mitarbeiterfürsorge und verwandten Themen beschäftigen. Großartig und sehr vielschichtig und so wichtig.

Als ich von einem Barcamp zu dem Thema gehört habe, habe ich gerne zugesagt das Logo zu gestalten und auch vor Ort die Veranstaltung visuell zu begleiten. Ich freu mich drauf und bin schon sehr gespannt, denn es fängt alles bereits sehr vielversprechend und gut organisiert an.

Wer mehr über das Barcamp erfahren will findet viele Informationen auf dem begleitenden Blog.

Neue Workshops

workshop_sketchnotelovers_inhaltsübersicht

VISUALISIEREN LEICHT GEMACHT – DER BASIS-KURS

Die Informationsflut, die alltäglich auf allen Ebenen über uns hereinbricht ist nicht zu stoppen, aber wir können uns Methoden aneignen, das Wesentliche nachhaltig herauszufischen und nutzbar zu machen. Hilfe bietet hier das Visuelle, besonders das Handgezeichnete. Keine neue Technik, aber eine, die endlich wieder ernst genommen wird und es schafft zu überzeugen. Notizbücher und Flipcharts sind heutzutage überall verfügbar und können hervorragend zur Prozessbegleitung und Ergebnissicherung dienen, aber oftmals werden sie nur beiläufig genutzt. Lernen Sie die Grundlagen für die Gestaltung eindrucksvoller Flipcharts aber auch nachhaltiger Protokolle, die im Gedächtnis bleiben. Dafür müssen Sie weder Leonardo da Vinci sein noch Picasso sondern lediglich interessiert und offen für das Visuelle – alles weitere bringe ich Ihnen bei.

In diesem eintägigen Kurs lernen Sie

  •  Schreiben – wie Schriftarten effektiv eingesetzt werden können
  •  Zeichnen – visuelle Anker, die jeder lernen kann
  •  Farben – Es gibt mehr als Rot, Blau, Schwarz
  •  Inhalte – Reduzieren für die Nachhaltigkeit
  •  Struktur – Lesbarkeit und Übersicht
  •  Tipps & Tricks aus der Praxis

Der Tag ist eine vielfältige Mischung aus Input und praktischen Elementen. Das Erlernte kann für die verschiedensten Bereiche genutzt werden. Zugangsvoraussetzungen gibt es keine.

Die nächsten Termine:

BASIS-KURS

26.09. 2015   9:30 – 17:00

Keine Plätze mehr frei

24.10. 2015   9:30 – 17:00

Noch 2 freie Plätze

Veranstaltungsort: Göttingen Hotel Park Inn

Max. 12 Teilnehmende

Kursgebühr 210 Euro (zzgl. Steuer) plus 49 Euro Tagungspauschale

In der Kursgebühr enthalten sind Seminarmaterialien, ein Starter-Kit, ein umfangreiches Handout, sowie ein Teilnehmer-Zertifikat.

Bitte nutzen Sie zur Anmeldung nachstehendes Formular. Sie erhalten nach Eingang Ihrer Anmeldung eine Rechnung und alle weiteren Informationen. Nach Zahlungseingang sind Sie verbindlich angemeldet.

Der BVMW lädt ein und René Borbonus hilft mir respektvoller zu sein

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Kommunikation und Sprache sind faszinierende Werkzeuge des Miteinanders und ich merke immer wieder, dass ich von beidem weniger Ahnung habe, als mir lieb ist. Ich spreche einfach und denke nicht viel über Feinheiten des Satzbaus, Nuancen eines Wortes und die versteckten Botschaften in meinen Aussagen nach. Bei Sprache bin ich noch unwissender, wie ich immer wieder feststellte, als mir meine italienische Freundin Loredana nach ihrem Deutschkurs freudestrahlend wahnsinnig tolle Grammtikregeln präsentiert hat. Wusstet Ihr, dass im Deutschen der Plural immer mit dem Artikel „die“ gebildet wird oder dass man in der Welt der Verneinungen „nicht“ für Verben und „kein“ für Nomen nutzt? Ich möchte nicht spazieren gehen und kein Fahrrad. Ich wusste das alles nicht, hab’s aber in der Regel wohl richtig gemacht. Doch warum schreibe ich das hier?

Ich bin mal wieder unterwegs gewesen, um zu sehen was sich so im Umland tut. Diesmal war ich auf dem Treffen des BVMW Südniedersachsen (BundesVerband Mittelständische Wirtschaft) in Uslar und hatte das Vergnügen einen unterhaltsamen Vortrag von Kommunikationscoach und Rhetorikexperten Renè Borbonus mitzuerleben und er hat trotz brütender Hitze in Sakko und langärmeligem Hemd inklusive Manschettenknöpfen, die mich visuell sehr erfreut haben, einen erfrischenden Input zum Thema R E S P E K T geboten, der mich geistig sehr erfreut hat.

Wie so oft erscheinen einem die Sachen schlüssig, sobald sie jemand ausspricht, so auch hier. Mehrfach habe ich mir innerlich vor die Stirn geklatscht und gedacht, hey Mist, genau das mache ich auch immer und hatte keinen Schimmer, dass das respektlos ist. Außerdem habe ich festgestellt, dass man sich immer wieder aktiv mit Themen wie Wertschätzung, Respekt oder gröber gefasst Kommunikation beschäftigen muss, damit man sich im Klaren ist und verinnerlicht, wie man kommunizieren möchte, wie man respektvoll agiert und damit auch Respekt bekommt. Danke für diesen Denkanstoss.

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Danke besonders aber für das Bild des einstmals wütenden Autofahrers, der nun entspannt die depperten Raser vorbeiziehen lässt und dabei eine rote Clownsnase trägt. Gott sei dank habe ich die Notfall-Nase zu Weihnachten bekommen. Die wandert umgehend in meine Handtasche.

René Borbonus hält nicht nur Vorträge und coacht sondern hat aktuell ein Buch über Respekt geschrieben und ich bin mir sichern es ist genauso unterhaltsam wie sein Vortrag. Wenn ich mal wieder ein wenig Land sehe, werde ich es mir kaufen. Vielleicht ja die passende Sommerurlaubslektüre. Allen einen wunderbaren Sommer und bald gibt es noch weitere Neuigkeiten zu den Themen VIZTHINK und SKETCHAZINE. Bis dahin, nicht wegfliessen!

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Innovationspreis des Landkreises Göttingen

IF YOU NEVER

Manchmal muss man sich auch mal was trauen. Gesagt getan, also habe ich mich beim Innovationspreis des Landkreises Göttingen beworben, der alljährlich von der Wirtschaftsförderung Göttingen ausgeschrieben wird. Bislang wurden eigentlich immer Produktinnovationen ausgezeichnet und nicht innovative Methoden auf der Metaebene aber es war sehr interessant sich zu bewerben und zu sehen, wen man bei den verschiedenen Veranstaltungen sonst noch so trifft, wie sich dadurch Netzwerke ergeben und wie ich anfange mich in der Stadt, in der ich nun schon seit über einem Jahrzehnt unterwegs bin völlig neue Kreise zu betreten. Nicht hierarchisch gemeint, sondern von den Interessensschwerpunkten. Mein Netzwerk erweitert sich nämlich im Moment primär auf der geschäftlichen Ebene. Es bleibt spannend.

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Im November weiß ich mehr, also bitte Daumen drücken.

Neueste Handlettering Beispiele

Summertime

Blutspende

Freundschaft

Auf Instagram gibt es wie geschrieben einige Aufgaben. So die #30dayslettering von Miss Konfetti. Da mach ich doch gerne mit und zeig hier mal ein paar meiner Machwerke.

Von Oben nach unten

SOMMER
LUSTIG
FREUNDSCHAFT

Alle entweder in einem Leuchtturm A5 dotted oder blanko Notizbuch mit Sakura Pigma Micron Finelineer, Staedtler Pigment linern und Finelinern, Tombow Dual ABT Brush, Neuland Fine Ones Brush und Touch Markern erstellt.

Guten Start in die Woche!

VORANKÜNDIGUNG: Bald gibts das neue SKETCHAZINE

Grafik für Vorankündigung

Wer auf Instagram ein wenig aktiv ist, stellt schnell fest, das an vielen Stellen die Challenges nur so aus dem Boden sprießen. Überall kann man täglich seine Fertigkeiten verbessern indem man vorgegebene Aufgaben erfüllt. Das ist cool aber auch manchmal etwas stressig, weil der eigene Tagesablauf vielleicht nicht unbedingt zu den Terminen passt.

Schon seit Beginn des Jahres schwebt mir die Idee im Kopf herum eine Art Newsletter zu entwerfen, der – ganz ohne Termindruck – auch Übungsaufgaben bereit hält und über Stifte, Notizbücher und andere interessante Ressourcen berichtet, Events erwähnt und zeigt was in der Sketchnoter-Welt so los ist. Frei nach dem Motto: ES GIBT NICHTS GUTES AUSSER MAN TUT ES startet nun das neue SKETCHAZINE. Genauer gesagt in ca. drei Wochen geht es los und von da an werde ich versuchen 4 mal im Jahr eine neue Ausgabe zu veröffentlichen. Wer Interesse hat, einfach den Blog hier abonnieren und Ihr erfahrt rechtzeitig, wenn das neue Sketchazine fertig ist. Die Übungsdateien werden zum Ausdrucken immer hier in einem Post zur Verfügung gestellt. Ich bin gespannt auf die Rückmeldungen. Bis dahin Sketch on!

 

Das Erscheinungsdatum gebe ich in Kürze bekannt! HUI!

 

Sketchnotes von der re:publica 15

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Die re:publica war ein wirkliches Erlebnis. Für alle, die es nicht wissen, die re:publica ist Europas größte Konferenz zum Thema Internet und Gesellschaft, Netzpolitik und Web 2.0 und fand dieses Jahr zum 9. Mal statt. Die Stimmung war grandios und alle Menschen auf die man traf waren unglaublich nett und freundlich. Man hatte sofort das Gefühl Teil von etwas Besonderem zu sein.

Die Speaker waren durch die Bank spannend und auch wenn  sich natürlich viele Themen wiederholt haben (Datenschutz, Vorratsdatenspeicherung und Privacy waren angesichts der aktuellen Lage natürlich Topthemen), habe ich unglaublich viele neue Anregungen mitgenommen und war nach den drei Tagen beseelt von dem Gefühl, dass mich diese Veranstaltung persönlich weiter gebracht hat.

Neben den allgemeinen Tendenzen war es spannend zu beobachten was sonst so um einen herum passiert ist. Ich habe wirklich noch nie soviele junge Männer mit üppigen aber gepflegten Bärten gesehen wie dort, man trank Mate und Kaffee und viele, wirklich viele hatten T-Shirts an mit den lustigsten und manchmal auch skurillsten Aufdrucken. Ab Nachmittag legten DJs auf und bedingt auch durch meine neu entdeckte Schwäche für Dub Step war das arg nach meinem Geschmack – daher will ich einen re:pubica SOUNDTRACK!!

Und ich habe einen leibhaftigen Astronauten erlebt! Der Vortrag von Alexander Gerst war einfach cool und hat gezeigt Storytelling und eine authentische charmante Persönlichkeit begeistern die Menschen eben doch ein bißchen mehr als Sicherheitsfanatiker, die -zurecht- den Zeigefinger erheben und an Missstände gemahnen, vor der die Menschheit gerne mal die Augen verschließt. Soviel Applaus hat sonst jedenfalls keiner bekommen, obwohl sein Vortrag „nur“ eine sensationell bebilderte Wiedergabe seiner aufregenden Mission war mit einem gelegentlichen Appell mit der Zerstörung der Erde aufzuhören.

Sehr cool war auch der Vortrag von Johanna Frelin aus Schweden, die CEO des Jahres 2013 war und die einen sehr inspirierenden Vortrag über Self-Leadership gehalten hat. Unten die Sketchnote zu ihrem Vortrag.

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Die Themen, die sich für mich am deutlichsten herauskristallisierten waren auf jeden Fall INKLUSION, NEUES ARBEITEN und SELF-LEADERSHIP. Auf meinem Twitter-Account werde ich noch weitere Sketchnotes in nächster Zeit zeigen.

 

Sketchnotelovers auf der re:publica 15

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Nach der HannoverMesse steht gleich das nächste große Event an. Ich werde mich in der kommenden Woche auf der re:publica 15 in Berlin tummeln und mich von der Stimmung, den Menschen und den Thesen bzw. Themen inspirieren lassen. Die re:publica ist nämlich eine der größten europäischen Konferenzen zum Thema Web 2.0. Netzpolitik und digitale Gesellschaft. Die Themen reichen von Politik&Gesellschaft, über Business-Innovationen und Arbeiten der Zukunft bis hin zu Kultur. Das Programm ist wieder sehr vielversprechend und abwechslungsreich. Seit Jahren wollte ich da mal hin, aber jetzt hat es halt erst geklappt.

Ich berichte dann wenn ich wieder hier bin und zeige natürlich auch die Sketchnotes der Sessions, die ich besucht habe.

Eigenlob duftet nach Erfolg

Visitenkarten groß vonoben

Eigentlich sollte ich an der Sketchnotelovers-Webseite arbeiten, die endlich mal fertig werden soll, aber ich komm nicht dazu. Leider finde ich das Argument, der Schuster hat immer die schlechtesten Schuhe nicht wirklich gut, aber damit Ihr seht, dass ich nicht tatenlos rumsitze, heute nur zwei schnell mit dem Handy geschossene Bildchen von meinen neuesten Visitenkarten.

Marcus Lemke von Eigenlob mag es klar und ich mag es frech, also war klar, die Richtung geht ins Schwarz-Weiße mit einem netten kleinen Effekt. Es gab insgesamt drei Entwürfe, aber der Käse wurde sofort und ohne Abwägen ausgewählt. Die Dienstleistung, die er anbietet ist aber auch einfach gut. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, ein nettes ABOUT zu schreiben und sein Angebot anzupreisen sind mit die schwierigsten Sachen bei der Selbständigkeit. Marcus ist nicht nur Webdesigner und Programmierer sondern auch Coach und Trainer. Besonders dieser Berufsgruppe fällt es schwer eine aussagekräftige Webseite an den Start zu bringen. Eigenlob kann nun nicht nur bei der technischen Umsetzung helfen sondern auch beratend die Inhaltskonzeption unterstützen und das ist echt viel wert.

Eigenlob findet Ihr hier: www.eigen-lob.de

Visitenkarten klein schräg

Sketchnotelovers auf der Hannover Messe 2

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Ich werde bei der Hannover Messe WoMenPower nun nicht nur den bereits ausgebuchten Workshop von Ines Polzin begleiten, sondern wurde auch gebucht, die Eröffnung zu sketchen. Das freut mich sehr. Unsere Bundesministerin Manuela Schwesig (BMFSFJ) wird die Veranstaltung eröffnen und dann gibt es noch einige weitere interessante Keynotes. Ich werde zudem noch einen eigenen Stand haben an dem ich im Auftrag der Hannover Messe Handlettering Zitate von Teilnehmenden der Messe zeichne, die dann für die Dokumentation verwendet werden.

Ein spannendes Event am 17.04. auf das ich mich schon sehr freue. Und hier als kleinen Vorgeschmack schon mal ein paar Handlettering Zitate von mir.

listening

simplicity

Camus

 

Neue Sketchnotes für die DGSF

Protokoll Treffen 4_klein_300dpi

Heute gibt es mal wieder ein paar Sketchnotes, die ich für die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie angefertigt habe. Konkret für die Regionalgruppe Göttingen. Die Stimmung bei diesen Treffen ist eine wunderbare Mischung aus Vertrautheit, gegenseitiges Ernstnehmen und Spaß haben, die die drei Stunden sehr produktiv aber auch absolut unterhaltsam füllen.

Methode 2 Bildimpulskarten_klein

Es ist wirklich immer wieder unglaublich spannend was für interessante Methoden vorgestellt werden.

Methode 3 Kollegiale Beratung Coaching_klein

Sketchnotelovers auf der HANNOVERMESSE WoMen Power

WoPo_logo

am 17. April 2015 habe ich die große Freude auf der HANNOVERMESSE den Workshop von Ines Polzin visuell zu begleiten.

Er trägt den spannenden Titel

“Wenn alle die Nerven verlieren, müssen wir sie behalten! Mit Resilienz gesünder im (Berufs)Alltag.”

Ich bin schon sehr gespannt und da ich das Thema Resilienz einfach sehr interessant finde, wird es nicht nur Arbeit sondern auch viel Lernen sein und das macht mir immer besonders viel Spaß.

Das Workshop-Angebot ist generell sehr spannend und Hannover wirklich sehr gut mit dem Zug zu erreichen. Also vielleicht sehen wir uns ja. Ich würde mich freuen.

Neue CI für Ines Polzin

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Manchmal ist es so im Leben, dass sich die Anforderungen an eine Marke ändern. Das kann zum Beispiel mit einer geänderten Zielgruppe zu tun haben, oder mit einer Neuorientierung der Produktpalette eines Unternehmens. So geschehen bei Resilienz-Coach und Systemischer Beraterin und Therapeutin Ines Polzin. Bei näherer Betrachtung war das alte Konzept nicht mehr ganz so passend für die geänderten Bedingungen und die neuausgerichtete Unternehmensphilosophie und so war klar, es musste etwas Neues her.

Schnell war herausgearbeitet, dass die visuelle Identität der eingefleischten MARE-Leserin aus allem was mit der Seefahrt, dem Meer und der damit verbundenden Tierwelt kreiert werden sollte. Gesagt getan. So habe ich letztes Jahr bereits ein neues Weboutfit geschaffen und Visitenkarten. Die Kundin ist nun sehr zufrieden und ich finde auch, dass es sich sehen lassen kann. Als Grundlage dient ein WordPress-Theme. Es ist das selbe, das ich auch hier für die Sketchnotelovers benutze. Technischen Support bei den komplizierteren Konfigurationen leistete Marcus Lemke von Eigenlob.

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Ein sehr schöner Effekt ist der Farbwechsel, wenn man mit der Maus über die einzelnen Servicebereiche fährt.

Und neue Visitenkarten gab es auch. Ich habe hierfür ein anderes, als das übliche Format gewählt und die Rückmeldungen sind fantastisch.

alle Karten

Sollten Sie mehr zum Thema Resilienz erfahren wollen oder wenn Sie einfach gerade das Gefühl haben, Sie könnten jemanden gebrauchen, der Ihnen hilft in einer schwierigen Lage weiter zu kommen, kann ich Ihnen Ines Polzin nur wärmstens empfehlen.

Sketchnotes #5

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Bei dieser Sketchnote mag ich besonders den Pfeil zu Councelling Guidelines. Sie stellt den Beginn meiner Beschäftigung mit verschiedenen Schriftarten dar und stammt aus dem Herbst 2012. Inhalt ist ein europäisches Projekttreffen.

Kampagne gegen Häusliche Gewalt

Bei dem Bildungsträger für den ich gearbeitet habe, gab es immer mal wieder Projekte rund um die Thematik der Häuslichen Gewalt. Bei einem dieser Projekte, indem es darum ging Trainigskurse für Menschen anzubieten, die tendenziell mit Opfern häuslicher Gewalt zu tun haben, sollte es eine Poster- bzw. Postkartenkampagne geben, um eben diesen Kurs zu vermarkten. Hier meine Entwürfe, die auch alle so, wie sie waren genommen wurden.

alle poster zusammen

Eigentlich sollte es nur ein Poster werden, aber dann kam mir die Idee mit den verschiedenen Objekten. Für den Fall, dass es nur eins geworden wäre, hätte ich auch noch folgenden Vorschlag gehabt:

eyesight für blog

Das war meine erste Kampagne und war eine große Herausforderung, da die Auftraggeberinnen auf keinen Fall hetzerischen Entwürfe mit Frauen und Verletzungen haben wollten.

Sketchnote #4

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Das nächste Webinar bei go toWebinar fand am Thementag „Präsentationen in der Online- und Offline-Welt“ statt und wurde vom Rhetorik-Experten Gero Teufert gehalten. Auch hier hat mir wieder das Gesamtpaket gut gefallen und der Schwerpunkt im Bereich RHETORIK zur Bildsprache hat mir natürlich vollkommen aus der Seele gesprochen. Sehr hilfreich fand ich die Tipps zum Thema Stimme und werde versuchen sie zukünftig zu beherzigen. Die meisten Leser dieser Zeilen haben nämlich das Glück, dass ich diese Beiträge nicht vortrage. Ich bin nämlich ziemlich geübt aber dennoch immer sehr schnell unterwegs und spreche nicht sonderlich laut. Für manche Zielgruppen eine echte Schwierigkeit. Na ja, vielleicht schaffe ich es ja mit ein paar Tipps von Herrn Teufert alles etwas langsamer anzugehen.

Weitere Informationen zu seinen Angeboten und seiner Person finden sich auf seiner Webseite. Und ich muss schon sagen, Hintergrundwissen über Rhetorik ist wirklich sinnvoll. Auf der Webseite gibt es auch einige Kostproben seiner Tipps und Tricks so auch zum Thema Schlagfertigkeit oder 10 Tipps für eine gute Präsentation

Sketchnote #3

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Ich entdecke gerade Webinare als Informationsquelle für mich und bin ganz begeistert, wenn ich irgendwo Angebote finde, bei denen sowohl die Dozenten als auch die verwendete Technik gut sind. Citrix (go to Webinar) ist da ein Beispiel.

Dort habe ich vor einige Zeit ein Webinar bei dem Verkaufscoach Thomas Reich mitgemacht und war wirklich begeistert. Der Mann kann sprechen und hat was zu sagen! Das ist eine wirklich erfreuliche und leider nicht sehr häufige Kombination.

Oben seht Ihr meine Sketchnote zu dem Webinar, das kurz zusammenfasst, was Thomas Reich in einer knappen Stunde erzählte.  Super ist natürlich, dass er mehrmals, nämlich bei dem Punkt Unterbewusstsein durch Bilder ansprechen (Eisberg-Modell) und dem Punkt Reden Sie einfach eine bildliche Beschreibung empfiehlt anstelle der Fachbegriffe-Fluten, denen man immer mal wieder gerne ausgesetzt wird. Das kommt mir und meiner Lieblingsmethode natürlich sehr entgegen.

Seine Webseite bietet unter anderem den Bereich SALES DOPING, wo es wöchentlich neue Podcasts gibt. Da ist sicherlich für jeden was dabei. Also viel Spaß mit dieser Sketchnote und es folgt in Bälde noch eine weitere von einem Webinar.