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Die Schlagworte des Jahres 2015 für mich

Neue Arbeit Experimente

Dieses Jahr hatte ich viele Aufträge in der Wirtschaft aber auch viele Events, die rein dem Geist des Miteinander etwas zu entwickeln dienten. Das ist interessant, weil im Kern drei Dinge immer wieder zu finden waren, egal ob es Wirtschaftsbosse, Wissenschaftler, Verbandspräsidenten, Personaler, Social Entrepreneurs oder Kreativewirtschaftler waren, denen ich zugehört habe und auch egal ob sie älter, jünger, männlich oder weiblich, Traditionalisten oder Pioniere waren.

Es ging dieses Jahr immer wieder um

KREATIVITäT – o.k. da bin ich eh hellhörig, aber immer wieder wurde darauf hingewiesen, wie wichtig sie ist und wie selten sie aktiv gefördert wird. TRAUT EUCH! Kreativität ist so vielfältig und in allen Bereichen zu finden – o.k. bis auf … Nein sag ich nicht – nicht noch am Jahresende in Fettnäpfchen treten 🙂

NEUE ARBEITSFORMEN bzw. NEUE FüHRUNGSSTILE – mehr Freiheiten, mehr Mitarbeiterfürsorge, mehr Führungskompetenz, Unternehmenskultur als gelebtes Gut und wie kann man seine Leben besser und zufriedener gestalten, denn Arbeitszeit ist Lebenszeit. Was ich manchmal so aus den Unternehmen mitbekomme in denen ich Inhouse-Schulungen gebe, lässt mich sprachlos vor Begeisterung denken: Cool – so kann das auch sein! Sehr vielversprechend.

EXPERIMENTE – dazu passt mein Lieblingszitat von Goethe: Erfolg hat drei Buchstaben TUN. Tatsächlich habe ich in meiner bisherigen beruflichen Karriere auch oft verzweifelt in Bereichen gearbeitet, wo die Diskussion der Weg zum Ziel war. Für jemanden der so ungeduldig ist, wie ich, war das oft Folter ähnlich. Viel lieber hätte ich einfach gemacht, aber manchmal führt dieser engagierte Aktionismus vielleicht tatsächlich in die falsche Richtung. Ich habe gelernt, bin geduldiger, aber finde immernoch, dass oft ein schlichtes Ausprobieren förderlicher ist als alle erdachten Worst-Case-Szenarios.

Das finde ich sehr bezeichnend und bin begeistert in was für einer spannenden Zeit wir leben. Eine Zeit in der viele Veränderungen in kürzester Zeit auf uns zu kommen und auf einige freue ich mich schon sehr. Und hier nur ein paar der Stimmen, die ich meine:

Beginnend mit Nicole Fehr von Rolls Royce, die meinte man muss aus seiner Komfortzone raus und auch mal Mut haben was zu riskieren über Holm Friebe, der auf der diesjährigen re:publica sagte WISSEN IS OVER aber Kreativität ist in. Prof. Dr. Ulf Matthiesen vom Institut für Europäische Ethnologie der über Raumpioniere sprach und dringend appelierte mehr Experimente zu wagen und nicht immer nur zu reden. Reinhard K. Sprenger der darauf hinwies dass Kreativität so enorm wichtig ist und nicht gleichzusetzen sei mit Innovation. Bis hin zu Ragnar Willer, der meinte der Mensch ist dank vernetztem Wissens den Maschinen überlegen unterschätzt sich aber gerne. David Kelley, der für mich den wahnsinnig wichtigen Gedanken prägte, dass man das kreative Selbstvertrauen der Menschen wieder stärken muss, da sie oftmals durch Fremdbeurteilung jegliches Selbstvertrauen auf diesem Gebiet verloren haben. Sie alle und noch mehr haben für mich die drei Bereiche festgezurrt.

Ich freue mich wirklich das nächste Jahr und auch darauf welche Worte sich dann herauskristallisieren.

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