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Hannover Messe – Design Thinking & Sketchnotes Workshop

01_was ist Design Thinking-01Endlich komme ich dazu ein kleines Fazit von der Hannover Messe zu posten. Es war meine zweite aktive Teilnahme und mit einer gewissen Routine bin ich nun also auch schon etwas entspannter dort angekommen. Nachdem letztes Jahr die Bahn ausfiel und diverse Hürden mehr zwischen mir und dem Convention Center lagen, lief dieses Jahr alles glatt. (Wer den Bericht vom letzten Jahr lesen möchte: Hier ist der Link.)

WoPo_logo

Erstes Innehalten kam dann erst am Registrationdesk, wie es ja heute so schön heißt, keine Anmeldung für mich. Na, ja hätte nicht die gleichen Konsequenzen gehabt, wie kein Foto in anderen Situationen, aber komisch war es schon. Dann wurde klar: Ich bin ja Speaker, die haben ihren eigenen Registrationdesk. O.k. vom befürchteten „Du kommst hier nicht rein“ zum VIP in nur drei Minuten. So konnte das gerne weitergehen.

Schnell einen Kaffee und ab zur Eröffnung. Sabine Asgodom, wie immer sehr eloquent, mit dem wunderbaren Spruch:

fee idee

Dann ging es darum sich in Zweier-Teams zusammenzufinden, um darüber zu sprechen, welcher berufliche Wunsch in Erfüllung gehen sollte. Mein Tandem, eine junge Mutter mit Baby (dem sicherlich mit Abstand jüngsten Teilnehmer der Messe) beschrieb ihren Wunsch: Eine Welt in der ein 8 Stunden-Job und Mutter sein gut miteinander funktionieren. Sie fragte nach meinem Wunsch: Hmm, ich hatte keinen. Ich bin wirklich beruflich gesehen wunschlos glücklich. Das erstaunte sie und so kam nach der Erklärung was ich beruflich mache, die Frage: Sind Sie Tanja Wehr? Ja! Was für ein Zufall! Die junge Dame ist nämlich eine Psychologin, die mich im Rahmen ihrer Forschung zum Thema Semantische Sprünge, kreative Gruppenprozesse und Innovationsförderung kontaktiert hatte und mit der ich mich eh mal treffen wollte. So klein ist die Welt.

Slam and Talk

Weiter ging es mit Thomas Sattelberger und zwei anderen Keynotes, der Preisverleihung der Pioneer Woman of the Year und dann ab in die Workshops. Das erste was ich mir ausgesucht hatte, war das Slam & Talk. Unternehmen konnten sich als gute potentielle Arbeitgeber vorstellen. 100 Sekunden um möglichst innovativ zu überzeugen. Mal eine andere Form von Recruiting. Größtenteils wirklich nicht schlecht gemacht.

Virtuelle Teams

Dann habe ich genetztwerkt und viel geredet, zugehört, geredet. Mittaggegessen und dann einen Workshop mitgemacht zum Thema Virtuelle Teams. Das war auch ganz interessant gemacht, hatte allerdings ein paar Aktionspausen, so dass wir wieder viel geredet und genetzwerkt haben.

Zitat1-01

Anschließend kam mein Workshop dran und Dank unkompliziertem und freundlichem Techniksupport ging auch alles ganz schnell und sehr gut. Meine größte Panik ist immer, dass die Technik versagt, dann bin ich aufgeschmissen, weil ich mich wirklich gar nicht auskenne (und wenn ich ehrlich bin auch nicht auskennen will – es gibt so Sachen, damit will ich mich nicht beschäftigen). Entgegen meiner Befürchtung „Letzter Workshop, Freitag, da haben sich zwar viele angemeldet, aber da kommt bestimmt keiner mehr…“ war es knackevoll und ich schaute immer wieder in freundlich lächelnde Gesichter. Ich glaube, die meisten hatten Spaß und eine Frau meinte hinterher das wäre der beste Workshop, den sie seit Jahren gemacht hat. Das geht doch runter wie Öl. Inhaltlich habe ich ein klein wenig Sketchnote-Workshop, Kreatives Selbstvertrauen mit Design Thinking (einem kurzen Abriss der Methode und worum es geht/worauf es ankommt) verwoben. Soviel Zeit war ja nicht und es sollte ja nur eine kleine Einführung sein, weil ich die beiden Themen super kombinierbar finde.

31_Der Mikrozyklus-01

Wenn jetzt jemand Interesse an einem Design Thinking Prozess bekommen hat, gerne an mich wenden, ich kann Experten empfehlen, die das sehr gut machen.

Mir hat die Teilnahme und der Vortrag übrigens auch viel Spaß gemacht und ich hoffe, dass ich noch oft Gelegenheit haben werde, sowas zu machen. Vielleicht also bis zum nächsten Jahr. Ich werde mich wieder bewerben.

 

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