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Materialtipps und Farbbeispiele

Ich habe einen neuen Rechner HURRA, aber leider ist beim Umzug so einiges abhanden gekommen. Vielleicht habe ich es auch nur so abwegig beschriftet, dass ich es nicht mehr finde, Fakt ist, die ganzen Bilder, die ich von Materialien gemacht habe, die ich gut und empfehlenswert finde, sind verschwunden.

Hier erstmal eine ganz pragmatische unbebilderte Liste, an der ich gerade noch arbeite. Fotos mache ich gerade neue, das dauert aber auch noch einen Moment.

PAPIER

Blöcke:

Rhodia Dot Pad. Gutes Papier, gute Perforation, verschiedene Größen und punktkariert, was will man mehr. Ich kaufe es immer hier bei Litteralis.

Notizbücher: Da fahre ich dreigleisig.

Nuuna – das Schönste was es auf dem Notizbuchmarkt gibt. Meiner Meinung nach jedenfalls. Die Notizbücher sind der HAMMER. Ich liebe vor allem die schwarz-weißen Designs und bin im Besitz von nicht weniger als 15 von ihnen in verschiedenen Größen. Manche stehen auch noch als Deko in meinem Arbeitszimmer und harren noch ihrer Bestimmung. Die meisten der wirklich dicken, großartig gebundenen Bücher haben dezent gedottetes Papier einer schwedischen Papiermanufaktur und es ist eine Freude darauf zu schreiben und zu zeichnen. Ich habe auch den Kalender. Ich liebe Design, Material und Handwerk gleichermaßen, das kommt bei mir selten vor. Meistens benutze ich sie allerdings zu Hause, weil sie mir zu schade und auch ein wenig zu schwer für unterwegs sind.

Leuchtturm 1917 – für jeden Tag. Mit Leuchtturm habe ich angefangen, weil ich das Papier von Moleskine nicht mag. Es ist mir zu gelbstichig und zu dünn – die meisten Stifte suppen ordentlich durch – also bei Moleskine. Leuchtturm war die beste Alternative für mich und man bekommt sie wirklich in jedem einigermaßen gut sortierten Schreibwarenladen. Ich habe inzwischen hauptsächlich die A6 Variante als Suddelbuch für alltägliche Beobachtungen und A5 für Projekte und empfehle sie immer wieder gerne. Natürlich in der dotted Variante 🙂

Paperscreen Instabook – mein personalisiertes Notizbuch für die freien Workshops. Super für Sketchnotes unterwegs. Sehr gute Bindung, die nicht verbiegt, schön stabil.

Loses Papier:

Meine Sketchnotes für Kunden zeichne ich auf blanko Papier und nach langer Suche bin ich auf das 160g Papier von Dots gestossen. Es ist sehr angenehm anzufassen und zu beschreiben und durch die etwas höhere Grammatur auch nicht so schnell verknickt. Ich kaufe es bei Office-Discount.

STIFTE

Für Sketchnotes

Fineliner:

Das wichtigste zu Beginn: Du brauchst einen wasserfesten Fineliner, vorzugsweise in schwarz. Ich habe sie alle ausprobiert. Für mich der ungeschlagene Sieger: SAKURA Pigma Micron. Sie haben eine sehr stabile angenehme Spitze. Das Schwarz ist sehr schön und sie trocknen schnell. Platz 2 sind die Fineliner von Copic, die sind aber auch nicht ganz günstig. Platz 3 Edding 1800. Platz 4 Faber Castell Pitt Artist und auf dem letzten Platz Staedtler pigment liner. Aber es ist kritisieren auf hohem Niveau. Auch die Staedtler sind durch aus gut. Anfangen würde ich mit einem 01 und einem 03.

Farbe:

Copic Marker sind für mich das Beste, aber die haben auch ihren Preis. Außerdem schlagen sie durch, also immer etwas drunter legen. Nicht ganz soviele Farben, weniger Inhalt und statt der feinen eine Brushspitze haben die günstigeren Copic Ciao. Zum Testen, ob man diese Art Marker mag sind die nicht schlecht. Für den Anfang reichen die Stabilo Filzstifte aber absolut aus. Unbedingt ein helles Grau kaufen!

Buntstifte:

Buntstifte sind eine andere Möglichkeit Farbe ins Bild zu bekommen. Meine ersten Sketchnotes waren allesamt mit Buntstiften koloriert. Ich hatte aus dem Kunststudium noch eine große Menge Polychromos. Die haben ein wenig Ölkreide beigemischt und sind sehr angenehm zum Zeichnen und haben eine große Farbauswahl und eine sehr hohe Farbintensität. Als günstigere Einstiegsalternative kann ich aber die Ergosoft-Buntstifte von Staedtler sehr empfehlen.

Aquarellstifte:

Hier habe ich nicht viel ausprobiert. Es kann also sein, dass es vieeel bessere gibt. Aber ich bin nicht auf die Suche gegangen, weil ich ein zufriedenstellendes Produkt habe und nicht sooo oft Aquarell benutze. Marcus hatte schon einen kleinen Kasten mit Aquarellstiften von Faber-Castell und die fand ich gut. Ich finde den Effekt toll, aber ACHTUNG: Hier braucht man das passende Papier. Ansonsten wellt es sich und ich persönlich finde das nicht so schön. Aquarell-Kolorierung mache ich nur auf losem Papier. Als wichtige Ergänzung dafür empfehle ich noch einen Pentel AquaBrush Stift. Die sind super auch für unterwegs.

Brushstifte:

Jeder liebt die Tombow Dual Brush Stifte – ich auch, aber ehrlich – für Sketchnotes sind die einfach zu dick. D.h. ich muss sehr groß schreiben und das funktioniert auf A4 nicht. Für Handletterings sind die aber super. Etwas kleiner aber auch noch recht groß schreibt es sich sehr gut mit den Sakura Koi. Die Spitze ist für mich sehr angenehm und auch der Verlauf ist schön. Auch gut und noch etwas kleiner sind die Brush Stifte von Edding – großes Manko: die sehr kleine Farbauswahl. Jetzt aber mal auf den Punkt. Die einzigen Brush-Stifte, die sich meiner Meinung nach für Sketchnotes eignen sind die Pentel Sign Pen Touch. Ich habe sie in allen Farben und hoffe immer auf eine steigende Auswahl, weil sie wirklich populär sind.

Für Schatten und Effektlinien sind die Fine Ones von Neuland mit der Pinselspitze super.

Gelstifte:

Ja ich benutze Gelstifte. Sie sind super, wenn man nur mit zwei Schreibfarben arbeitet. Meine Lieblinge die Pentel Liquid Gel.

Tipps für Flipcharts kommen in den nächsten Tagen noch dazu.

 

 

7 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. eine Startseite mit nützlichen Tipps zu beginnen, wie genial ist das denn?
    Liebe Frau Wehr, ich schaue mir im Abarbeiten Ihres Buches sehr, sehr viele nützliche Objekte ab, die ich gut in meiner Arbeit nutzen kann. Wenn ich grob hochrechne, sind das ja über 200 Einzelobjekte, toll!
    Eine positive Rezension auf amazon verspreche ich hiermit auch gerne.
    Herzliche Grüße aus Berlin, Matthias von Mitzlaff

    Antworten

    • Lieber Matthias, danke für diesen Kommentar. Ich muss ehrlicherweise gestehen, dass die Materialtipps schlicht der letzte Beitrag waren und deswegen oben stehen 🙂 Aber schön, dass es gefällt und verschleiert, dass ich im Moment zu nichts komme 🙂 Das Buch und der damit einhergehende Erfolg hat mich etwas überrascht und nun kommen zu den „normalen“ Jobs auch noch Termine rund ums Buch. Daher fehlen auch die Bilder immer noch. Aber man braucht ja noch Pläne. Vielen Dank für die schöne Rückmeldung. Und: Ich hätte es nie gedacht, aber die Amazon Rezensionen sind wirklich toll und ich bin immer ganz hin und weg, wenn wieder eine neue dazu kommt. Danke schon mal im Vorfeld für die Mühe.

      Viele liebe Grüße nach Berlin aus dem Göttinger Umland
      Tanja

      Antworten

  2. Die „nuuna“ Blöcke sind ja mal der Hammer! Kannte ich bisher nicht, danke für diese Adresse. Sogar vernünftige Blöcke mit Punktraster haben die da. Ich liebe Punktraster. Die sind ja in der Regel schwer zu finden…

    Schade, dass die Dinger dort so teuer sind. Aber naja, die teuren Copics wollen ja auch auf edlem Papier malen, was? 🙂

    Antworten

    • Die sind jeden Cent wert. Tolles Design, super Papier. aber bei Copics würde ich trotzdem was drunter legen. ??

      Antworten

    • Jaaa, im Moment baue ich die Seite um, dann wird alles auch ein wenig übersichtlicher Aber ich brauch noch den Dezember fürs Finalisieren, weil vorher ja noch zwei Bücher fertig werden müssen.

      Liebe Grüße
      Tanja

      Antworten

  3. Pingback: Weihnachtliche Sketchnotes mit Tanja Wehr - Ein Rückblick - Sandra Dirks ... ist Sandra Dirks

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