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Januar 2019 was so alles geschah

Jetzt war es viel ruhiger hier, als ich wollte, aber manchmal ist es einfach blöd mit den Prioritäten und wenn man einmal den Weg der gewohnten Routine verlassen hat, schleichen sich schnell andere Prozesse an die Stelle von anderen Sachen. Außerdem fliegt die Zeit nur so dahin. Zack ist schon der Januar um, wo ich mich doch gerade erst auf der Straße vor unserem Haus fand und ein Knallbonbon öffnete, weil ich erstens Knallangst habe und zweitens dachte es fliegen Zentnerweise Konfettischnippsel raus. Beides blieb aus. Aber das nur am Rande.

Mein Frühjahrsputz muss dieses Jahr auch digital stattfinden und deswegen werde ich, heute beginnend peu à peu diese Webseite entrümpeln und endlich längst versprochene Inhalte hochladen und veraltetes entsorgen. Es kann ja nicht angehen, dass ich potentielle Kunden immer auf Instagram verweisen muss, wenn sie Arbeitsproben sehen wollen und der Vergleich mit dem Schuster und den Schuhen hinkt leider auch. 🙂

Um wieder rein zu kommen habe ich mich auf alte Stärken besonnen und habe nun wieder Kategorien gebildet. Eine ist ein Rückblick auf das, was ich im letzten Monat so gemacht habe. Also Jobs, die ich gehabt habe (sofern ich sie denn zeigen darf) und andere Dinge die passiert sind oder ihren Schatten voraus werfen.

Hier ein paar Highlights aus dem Januar:

Geehrt:

Ich durfte die neue Satzung von praemandatum einer sehr coolen Datensicherheitsfirma aus Hannover mit einer Sketchnote versehen. Für alle die sich mit New Work beschäftigen: Schaut euch dieses Prachtstück eines modernen Unternehmens mal an. Peter Leppelt den Geschäftsführer durfte ich auch schon zweimal live begleiten. Immer wieder ein Vergnügen.

Beeindruckt:

Ich war an einem Film beteiligt, wo es um die Gesundheit von Menschen in stationären Pflegeeinrichtungen geht. Die Zeichnungen durfte ich beisteuern. Ich bin sehr froh, dass es Menschen gibt, die trotz der nicht wirklich immer paradiesischen Arbeitsbedingungen ihre Lebensaufgabe in der Pflege derer finden, die auf Pflege angewiesen sind. Vielen Dank mal an dieser Stelle von mir.

International: Ein weiteres Filmprojekt war das gefilmte Graphic Recording während eines Gesprächs zwischen Wissenschaftlern der Universität Göttingen und der Universität in Lund (Schweden). Es ging um Interkulturalität. Leider ein internes Forschungsprojekt, dass ich hier nicht zeigen darf.

Sprachlos:

cof

Ich habe die Leseexemplare vom Mondbuch bekommen. Für alle, die es nicht mit bekommen haben: Ich hatte sehr viel Spaß und Freude für den KOSMOS Verlag ein Buch des wunderbaren Astrophysikers Michael Büker zu illustrieren. “Was den Mond am Himmel hält”. Es erscheint am 14.03. aber für Buchhändler und andere gibt es vor ab schon Leseexemplare und ich halte nun also das fertige Buch in Händen und kann mein Glück nicht fassen. Denn wenn man ein Worddokument mit dem Text hat und dann meine 100 kleinen Zeichnungen und 5 großen Sketchnotes hat, hat man noch lange kein Gefühl dafür, wie alles zusammen als Buch gebunden aussieht. Aber es ist wirklich schön geworden und der Text ist der Hammer – unterhaltsam und informativ und daneben noch einfach cool.

Kooperativ:

Meine eigenen offenen Workshops sind ja immer ein wenig meine Stiefkinder. Ich schaffe es einfach nicht, die organisiert zu bekommen, weil immer so viele andere Dinge in der Prioritätenliste nach oben rutschen. Kunde zuerst halt. Im vergangenen Jahr habe ich wunderbare Workshops in der innovativen und einfach großartigen Neuen Denkerei in Kassel gegeben und die beiden Organisationsgenies hinter der Idee machen das so toll, dass ich zukünftig mehr Workshops dort geben werde. Alle Infos dazu in Kürze hier und auf der Webseite von der Neuen Denkerei.

Go South:

Ich bin ja ziemlich mittig angesiedelt und auch ziemlich oft in Hamburg und Berlin. Hin und wieder in Köln und öfters in Stuttgart oder Karlsruhe, Heilbronn oder anderswo weiter im Süden. Aber ich bin selten in München. Das ändert sich dieses Jahr. Chris Campe von allthingsletters hat mich gefragt, ob ich an der visuellen Woche mitmachen möchte. 5 Tage 5 Kreative 5 Workshops. Coole Idee, da bin ich doch gerne dabei.

Langfristig: Ich arbeite gerade an zwei neuen Büchern. Beide werden noch in diesem Jahr erscheinen und wenn alles hinhaut tatsächlih auch noch im ersten Halbjahr.

Illustrativ: Das Mondbuch war ja mein erstes Buch, wo ich “nur” als Illustratorin beteiligt war, den Text aber jemand anderes geschrieben hat. Broschüren etc. okay, das gab es schon vorher, aber ein komplettes Buch. Ich habe gemerkt, dass mir das wirklich irre viel Spaß macht. Im Moment laufen Gespräche und Vorzeichnungen für VIER yeah weitere Projekte in unterschiedlichen Verlagen. Ich würde mich so freuen, wenn das klappt. Also bitte Daumen drücken.

Aufgeregt:

Im Januar konnten wir endlich den Termin für das zweite deutsche Sketchnote Barcamp festlegen. Am 28. und 29. Juni werden wir uns wieder in Hannover treffen. Diesmal im Transformationwerk, an das ich schon andere schöne Erinnerungen habe.

Und sonst:

Wie jedes Jahr war am 11.01. World Sketchnote Day. Daran nehmen inzwischen tausende  von Menschen weltweit teil und posten Sketchnotes, machen Podcasts und teilen auf alle möglichen anderen Weisen die Liebe zu dieser Methode. Mein Beitrag war eine Shakehand Strich-für-Strich-Anleitung.

Darauf freue ich mich: Mehr Zeit für meine Buchprojekte im Februar, da habe ich nämlich noch einige Tage geblockt um vorwärts zu kommen. Mehr Zeit für Bücher und einige sehr spannende Projekte, die anstehen. Davon dann mehr in einem Monat. Und vielleicht auch noch eine neue Kategorie für diese Webseite. Bis spätestens in 28 Tagen.

 

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